12. Köthener Herbst

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12. Köthener Herbst vom 20. bis 22. September 2019.

 

Johann Sebastian Bach: zwischen Tradition und Aufbruch – 1719. Hochkarätig besetzte Konzerte und ein Symposium locken in die reizvolle Bach-Stadt Köthen. Johann Sebastian Bach sah sich stets dem musikalischen Erbe seiner Vorfahren verpflichtet. Gleichzeitig galt sein künstlerisches Streben, in musikalisches Neuland vorzustoßen. Im Fokus des 12. Köthener Herbstes steht u. a. das Jahr 1719, als Bach zum Ankauf eines neuen Cembalos nach Berlin reiste und bald darauf das Instrument solistisch in seine Konzertmusik einführte – zum Beispiel im 5. Brandenburgischen Konzert, das auf die Zeitgenossen geradezu revolutionierend gewirkt haben muss. Weitere Werke für konzertierendes Cembalo folgten: eine Kantate und zahlreiche Kammermusikwerke, nach 1730 auch mehrere Cembalokonzerte. Zu den diesjährigen Interpreten zählen u. a. das Freiburger BarockConsort mit Petra Müllejans (Violine) und Andreas Staier (Cembalo), die Rheinische Kantorei und das Kleine Konzert unter Hermann Max sowie das Leipziger Concert unter Mechthild Karkow. Wie in den vergangenen Jahren gibt es auch ein Programm für Kinder und Jugendliche, zudem ein wissenschaftliches Symposium unter dem Titel Bach und „das große Clavecin“: 1719 – ein Meilenstein in der Musikgeschichte.

Veranstaltungsdatum
Freitag, 20 September, 2019 - 20:00
Samstag, 21 September, 2019 - 20:00
Sonntag, 22 September, 2019 - 18:00