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"Bach" trifft endlich "Händel" in Halle!

Was ist nicht schon über die missglückten Versuche Johann Sebastian Bachs, den nur wenige Wochen älteren Georg Friedrich Händel zu treffen, geschrieben worden! Bei der heutigen Ankunft in Halle war es quasi endlich soweit: "Bach" trifft "Händel" und dies mit großer Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Nachgeholfen bei der Begegnung hatte der Direktor der Stiftung des Händel-Hauses und Intendant der Händelfestspiele Clemens Birnbaum, der mit einem Augenzwinkern einen Gehrock und eine Perücke aus der aktuellen Sonderausstellung "Echt oder Fake?" überstreifte.

Bachs Winterreise kommt in Merseburg an

"Also, durch das große Hauptportal in den Dom eintreten zu dürfen, das ist wirklich selten. Da bin auch ich ein wenig aufgeregt!" - diese Worte des Schriftstellers, Fruchtbringers und Merseburger Stadtchronisten Jürgen Jankofsky verdeutlichen, dass "Johann Sebastian Bach" auf seiner dritten Etappe der Winterreise eine besondere Wertschätzung zuteil wird. Begleitet von strahlendem Sonnenschein war es am Ständehaus vorbei hoch zum Dom gegangen, einmal mehr natürlich mit der Kutsche, gelenkt von Anke Dehn.

Die Winterreise macht Station in Weißenfels

Das Wetter zeigte sich ein wenig freundlicher als tags zuvor, wenn auch der Wind die Reisegesellschaft ebenso frösteln ließ wie die Gastgeber und die Presse. Das Schloss Weißenfels empfing "Johann Sebastian Bach" sehr gastfreundschaftlich, der Kulturamtsleiter Robert Brückner stieg mit in die Kutsche ein, die, wiederum in bewährter Manier von Anke Dehn gelenkt, in den Innenhof der Neu Augustusburg einfuhr.

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